vor einem Jahr hab ich ein Microblog auf Instagram gestartet und dort inzwischen schon über siebzig sehr vermischte Beiträge angesammelt. Weil ich mir parallel dazu immer noch eine zuckerfreie Alternative gewünscht habe, habe ich meine lange verwaiste Internetseite wieder mit einer frischen Dokuwiki-Installation flott gemacht. Hier werde ich nun also alle Beiträge spiegeln – eventuell jeweils mit etwas Verzögerung.
Auch meine Auswahl an Formelsammlungen, die ich noch aus den Tagen von Berufsoberschule und Studium herumtrage, habe ich wieder online gestellt – denn sie hatten sich doch einiger Beliebtheit erfreut. Weiterhin gibt's eine kleine Vorstellung meiner anderen, noch existenten Netzprojekte. Über's Glas habe ich auch etwas verfasst. Mehr Inhalte werden sich mit der Zeit sicher ergeben 🤓
--Herzliche Grüße, Volker
House Of The Rising Sun 🎸
📅 2023-07-13
Today, thanks to the great camerawork of Andy Müller and fueled by Kaiserhöfer Pils, coming to you live from the Maulaffen-Bank in the Hütt, we proudly present this all-time classic 😁
Leitergolf Teil 2: Die Bolas
📅 2023-07-10
⬅ zu Teil 1
Da gibt's doch tatsächlich einen Typen, der kreuz und quer durch Deutschland fährt, auf Golfplätzen in den Wasser-Hindernissen taucht und die dort gesammelten Bälle bei EBay verscherbelt! 100 Stück der „schlechtesten Qualität“ kosten 18 Euro und riechen minimal nach Schlamm 😁 Das war meine Basis für die Bolas – die Wurfgeschosse zum Leitergolf.
Gemacht sind sie rapp-zapp: eine 15 mm tiefe Sackbohrung mit dem Forstnerbohrer zeigt, dass die Bälle je nach Hersteller und Härtegrad innen überraschend bunt sind. Dann den Rest mit 8 mm durchgebohrt.
Mit der Spraybüchse lackiert, dann 48 cm lange Stücke Kunstfaser-Seil durchgefädelt und mit je einem Knoten am Ende gesichert.
Fertig! Jeder Spieler bekommt drei Bolas pro Durchgang – fünf Farben hab ich gemacht, für fünf Spieler.
Das Spielprinzip zeige ich euch Mitte August, wenn die beiden Sets verschenkt sind.
Lukullisches Lyon
📅 2023-06-30
📍 Lyon, Frankreich
🎵 ZAZ - Qué vendrá
Alleine nach Frankreich zu reisen wäre für mich als nicht frankophonen Proto-Deutschen sicher schwierig … aber zu meinem kulinarischen Glück hatte ich inzwischen schon mehrfach die Chance, mit einem sachkundigen Muttersprachler unterwegs sein zu können 😅 Diesmal in Begleitung noch weiterer lieber Kollegen …
Dass der Lyoner es offenbar gerne ordentlich sauer mag, haben wir insbesondere in einem traditionellen Bouchon Lyonnais festgestellt – einem typischen Lokal für Francois Normalbürger. Der bekommt dort als Willkommensgruß erst mal ein Gläßchen Communard, das ist Rotwein mit Johannisbeersaft.
Abends drauf hat sich die Liebe zum Sauren in einem Lachs-Sashimi mit Rhabarber ausgedrückt. Unser Kunde ließ sich auch nicht lumpen – mittags gab es auf der Wiese hinter dem Empfangsgebäude eine Auswahl herrlicher Salate sowie eine Käseplatte.
Desserts – passend zur Saison – gerne mit Erdbeeren … und es wurde fleißig geteilt und gegenseitig probiert. Am letzten Abend gab es für mich dann endlich noch ein Stück eines Käses, der auf Philippes Skala die Kategorie gefährlich erreicht. Die Kollegen haben gefeixt, als er über den Teller lief – aber ich fand ihn sahnig-intensiv gut 😁
Als Mitbringsel für daheim gab's wegen der hohen Temperaturen nur zwei luftgetrocknete Salamis, die die Erinnerungen an diese lukullische Reise sicher noch etwas warm halten werden.
Was das Geschäftliche angeht, waren wir – ganz nebenbei – ebenfalls erfolgreich. Und ich muss jetzt wieder intensiv Fahrrad fahren …
(An die berühmt-berüchtigte Andouillette, eine für Lyon bekannte Innereien-Wurst, sind wir nicht gekommen. Aber man braucht ja immer einen Grund, um wieder kommen zu können.)
























