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März 2024
Liebe Besucher,

vor einem Jahr hab ich ein Microblog auf Instagram gestartet und dort inzwischen schon über siebzig sehr vermischte Beiträge angesammelt. Weil ich mir parallel dazu immer noch eine zuckerfreie Alternative gewünscht habe, habe ich meine lange verwaiste Internetseite wieder mit einer frischen Dokuwiki-Installation flott gemacht. Hier werde ich nun also alle Beiträge spiegeln – eventuell jeweils mit etwas Verzögerung.

Auch meine Auswahl an Formelsammlungen, die ich noch aus den Tagen von Berufsoberschule und Studium herumtrage, habe ich wieder online gestellt – denn sie hatten sich doch einiger Beliebtheit erfreut. Weiterhin gibt's eine kleine Vorstellung meiner anderen, noch existenten Netzprojekte. Über's Glas habe ich auch etwas verfasst. Mehr Inhalte werden sich mit der Zeit sicher ergeben 🤓

--Herzliche Grüße, Volker

 
 

Tastes Like Home

📅 2024-04-22
📍 Küps
🎵 Bob Dylan with Johnny Cash - Girl from the North Country

Bei jedem Trip Richtung Heimat ist ein Stopp hier Pflicht:
Hopfs Coburger Bratwürste 🤤 in Küps direkt an der B173

2024-04-22

Bergstadt (Story)

📅 2024-04-18
📍 Freiberg (Sachsen)

_empty

Ich war beruflich auf kurzem Besuch an der TU Bergakademie Freiberg. Eine wirklich schmucke Stadt mit Geschichte … beim nächsten Mal hab ich hoffentlich mehr Zeit für Museen und Umland.

2024-04-20 · volker

Pilzravioli

📅 2024-04-14
zu Teil 1 - Pilze im November

Normalerweise bin ich ja immer für schnell und simpel. Aber heute gibt's mal was richtig aufwändiges … nimmt man alles zusammen, hat dieses Gericht eigentlich schon Projektcharakter 😁

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Los geht's nämlich auf dem 3D-Drucker, auf dem ich die Ravioli-Formen gedruckt hab. Den Remix des Modells gibt's auf Printables unter @VolkerMueller. Die Füllung für die Ravioli hatte ich schon im November von den damals an der Franziskushöhe gesammelten Pilzen gekocht, eingefroren und in zwei Etappen in die Ravioli gefüllt. Die erste Aktion im Januar war dann ein Versuchsballon – inzwischen hab ich den Dreh raus.

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4…5 Portionen
Für die Füllung:

1 Zwiebel
fein hacken und mit 1 EL Olivenöl in einem großen Topf glasig andünsten

200 g sehr fein gehackte Pilze (wer nicht selbst gesammelt hat, nimmt halb Champignons und halb Steinpilze)
dazu geben und bei mittlerer Hitze dünsten, bis die Flüssigkeit verdampft ist. Lauwarm abkühlen und mit

250 g Ricotta
50 g geriebenem Pecorino
mischen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

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Für den Teig:

400 g Mehl
4 Eier
1 EL Olivenöl
1 TL Salz
glatt und geschmeidig verkneten – bei Bedarf etwas Wasser oder Mehl dazugeben.

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Teig zu einer Kugel formen und zugedeckt 30 Minuten ruhen lassen.

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Anschließend nochmals durchkneten und dünn auswalzen - meine Bosch MUM5 muss ich dafür auf Stärke 2 stellen.

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Die Ravioli formen und dabei mit je 1 TL Pilzmischung füllen. Bei der gedruckten Form kommt's darauf an, sie exzessiv mit Mehl zu bestäuben, dann klebt auch nichts.

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Die fertigen Ravioli dürfen auf einem Geschirrtuch eine Weile trocknen.

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Fertige Ravioli können in Frischhaltefolie eingewickelt eingefroren werden - dabei darauf achten, dass sie nicht aneinander kleben. Wenn sie dann zubereitet werden, unbedingt gefroren (!!) ins kochende Wasser geben.

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Ravioli in sprudelnd kochendem Salzwasser 4…5 Minuten garen. Abgießen und mit 1 EL Olivenöl oder Butter und einer Messerspitze Thymian kurz ziehen lassen. Mit Parmesan bestreut anrichten.

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Lasst's euch schmecken! 😊

2024-04-14

Ladeerhaltung HvO Teil 2 (Feature)

📅 2024-04-13
📍 Steinfeld (Unterfranken)
zu Teil 1

 

Im Teil 1 hab ich letzte Woche die Bordsteckdose und das Ladegerät eingebaut. In den Innenraum soll noch eine Schuko-Steckdose – hauptsächlich, um im Winter einen Frostwächter, also einen kleinen Heizlüfter, anschließen zu können.

Alles Material kommt wieder von Defa.

Die „Verlängerungsleitung“ wird am Ladegerät durchgeschleift. Die begrenzte Länge der Verlängerung ließ praktisch nur eine Installation der Schuko-Steckdose im Beifahrer-Fußraum zu. Also galt es, eine Öffnung durch die Spritzwand in den Fahrgastraum zu finden oder zu machen … bei dem extrem verbauten Mitsubishi ASX ein sehr schwieriges Unterfangen.

Es fand sich eine Öffnung am rechten Federdom, durch die der Schlauch für die Heckscheiben-Waschanlage führt. Nach Ausbau des Handschuhfachs war die Stelle auch von innen gerade so zugänglich.

Zunächst dachte ich, der Durchmesser reicht nicht … also habe ich mir extra eine Schraublochstanze ausgeliehen, um das Loch zu vergrößern. Mit Akkuschrauber und Stufenborer wäre ich absolut nicht rangekommen.

Mit etwas Fummeln passten aber dann doch Kabel und Schlauch „ab Werk“, ohne dass der Schlauch abgequetscht wird. So ist mir der Kabelzug flott und mit nur mäßigen Kratzern am rechten Unterarm gelungen.

Die Steckdose sitzt jetzt gut zugänglich und nicht im direkten „Trittbereich“ an der Mittelkonsole.

Dabei war auch noch eine Kontrollleuchte, die mit grünem Licht anzeigt, dass das Auto korrekt aus dem Netz versorgt wird. Damit ich keine Verkleidungen des Armaturenbretts ausbauen und durchlöchern musste, kam die kurzerhand oben in die Funkgerät-Halterung.

Der Frostwächter wollte nicht anlaufen … ein paar Tropfen Öl in die trockenen Gleitlager-Buchsen halfen ihm auf die Sprünge. Außerdem bekam er ein längeres Anschlusskabel, das jetzt vom Armaturenbrett bis hinunter an die Steckdose reicht.

Die notwendigen Ladegeräte für Funkgerät und Tablet-Computer hängen am Zigarettenanzünder … und der hat nur „Saft“ bei eingeschalteter Zündung. Außerdem gibt's die Sorge bei den Kameraden, dass diese Verbraucher zusammen mit dem Marderschreck die Batterie leer saugen, wenn das Auto mal nicht an der Ladeerhaltung hängt. Ich habe also den Einbau eines Batteriewächters vorgeschlagen, der dann auch die Ladegeräte permanent versorgt. Wenn die kleine zusätzliche Investition genehmigt wird, gibt's einen Teil 3 🤓

2024-04-13

Ladeerhaltung HvO Teil 1 (Feature)

📅 2024-04-05
📍 Steinfeld (Unterfranken)

 

Das Fahrzeug der Helfer vor Ort Fränkische Platte muss im Einsatzfall stets bereit sein – auch, wenn Funkgerät, Tablet-Computer und Marderschreck ständig die Batterie beanspruchen. Also gab's vom Kreisverband Ausrüstung zur Ladeerhaltung – und an mir lag's, sie einzubauen.

Neben dem Kennzeichen hab ich für die Ladesteckdose eine Stelle gefunden, die nicht verbaut ist und an die ich von innen ran komme, ohne mir den ganzen Arm zu zerkratzen.

Also mit der Lochsäge durch den weichen Kunststoff gebohrt und das fest angespritzte Kabel durchgefädelt.

Die Ausrüstung kommt von der norwegischen Firma Defa.

Das Ladegerät (12 V=, 10 A – also 120 W) habe ich auf den Sicherungskasten geschraubt. Damit's dicht ist und es sicher keine Kurzschlüsse gibt, mit Nylon-Schrauben und ein paar O-Ringen dazwischen.

Der Anschluss an den Pluspol der Batterie passiert über eine 15 A-Schmelzsicherung.

Dann alles fertig verkabelt …

… und Probebetrieb 😊

So steht das Fahrzeug jetzt in der Unterkunft, immer versorgt.

Im Teil 2 kommt noch eine 230 V-Steckdose in den Beifahrer-Fußraum, um im Winter einen Frostwächter anschließen zu können. Weil ich dafür mit der Verkabelung aber irgendwie durch die Spritzwand muss, wird das ein größerer Akt.

zu Teil 2

2024-04-06 · volker

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